Regionalvermarktung als Ausweg

Man könnte sagen, dass die Keimzelle dieser Initiative zur Förderung in Müddersheim im Kreis Düren liegt. Dort sollte eine konventionelle Mastanlage für Masthähnchen mit 160.000 Plätzen entstehen. Der Widerstand in der Bevölkerung war groß, eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Diese wurde unterstützt von einer Reihe anderer Organisationen, wie dem BUND, dem Nabu und dem Tierschutzverein für den Kreis Düren. Am Ende stand nicht nur eine Hähnchenmastanlage sondern auch unter anderem die Erkenntnis, dass die Verbraucher der Region den Landwirten alternative Märkte auftun müssen.

Wer Lebensmittel zu günstigsten Preise im Discounter und Supermarkt kauft, wer Fastfood isst und nicht fragt: „Wo kommt mein Essen eigentlich her und wie wird es produziert?“, fördert industrielle Tiermastanlagen. Das gegründete Symposium „Intensivtierhaltung im Kreis Düren, Ethik-Tierschutz-Wirtschaftlichkeit“ informierte sich über die Alternativen und welche davon im Kreis Düren umsetzbar sein könnte. Regionale Vermarktung – war die Antwort – ist am besten geeignet, den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen zu fördern. Dies sowohl bei Verbrauchern als auch bei Produzenten.

Nach über einem Jahr Suche nach möglichen finanziellen Förderern dieser Internetseite und der begleitenden Kampagne hat sich der Tierschutzverein für den Kreis an die Umsetzung gemacht. Die Initiative des Symposiums wurde getragen von der BMUV Vettweiß, dem BUND Kreis Düren, dem Nabu Kreis Düren, der Landwirtschaftkammer Düren, der Victor Rolff Stiftung und dem Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V.. Finanziert wird diese Kampagne von der Tierschutzstiftung und der Sparkasse Düren. Im Weiteren wird der Tierschutzverein zum Schutz der Tiere diese Kampagne weiter verfolgen und neben dem Einkaufsführer besonderen Wert darauf legen, dass die regionalen Fleischproduzenten nicht nur hier die Tiere mästen und schlachten sondern auch um deren Wohl bemüht sind.

Spenden für die Region

Regionalvermarktung ist gut für die Menschen, die Umwelt und die Tiere. Sie schafft lokale Arbeitsplätze, erzeugt kurze Wege und baut Vertrauen in die Produzenten auf. Getragen vom Tierschutzverein für den Kreis Düren, wurde diese Internetseite von der Tierschutzstiftung und der Sparkasse Düren finanziert. Sie kann allerdings nur dauerhaft fortbestehen, wenn sie zum Vorteil von Verbraucher und Produzenten genutzt und durch Spenden finanziert wird. Kurz um: Wenn Sie diese Seite gut finden, dann spenden Sie bitte. Jeder Euro zählt und ist zudem von der Steuer absetzbar. Das klingt doch gut!

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